In seinem Buch "Lebensbaum und Kabbala" empfiehlt Z‘ev ben Shimon Halevi auf Seite 31, sich zunächst das Baumdiagramm und die Namen der Sefirot sowie ihre Position im Baum einzuprägen.

"Das wird leichter sein, als Sie glauben, denn schliesslich ist es ja ein Selbstportrait."






Dies ist der Baum des Lebens in seiner grundlegenden und reinsten Form - ohne jedweden Zusatz von Buchstaben, Zahlen, Namen oder anderen Symbolen.
Das ermöglicht, sich der Geometrie und Symmetrie des Gebildes weitgehend ohne Wertung, Assoziationen oder
vorgefasste Konzepte zu öffnen und zu empfangen, was der Baum auch ohne Worte über sich erzählt.











Der Baum des Lebens ist das zentrale Diagramm der Kabbalah.
Dieses ist die klassische Form, bestehend aus den 10 Sephirot sowie einer verborgenen Sephira,
und den 22 dazwischen verlaufenden Pfaden, wobei jede Sephira ein Teil mehrerer von 16 Triaden ist.
Das ist nur bei dieser Form der Fall.









Ebenso ergibt sich auch die untere der beiden grau hinterlegten rautenförmigen Konfigurationen
nicht in einem Baum, bei dem die Pfade zwischen Malkhut und Hod bzw. Netzah fehlen,
wie bei dem folgenden Diagramm: